Kreuzbergwarte

Von der Höhe der Kreuzbergwarte aus überblickt man die ganze südliche Steiermark. Der Blick reicht vom Bacherngebirge im Süden bis zur Gleinalpe im Norden und von der Koralpe im Westen bis zum Stradnerkogel und den Gleichenberger Hügeln im Osten.
Ein Besuch der Kreuzbergwarte lohnt sich, denn jetzt führt eine Straße von Großklein (Heimschuh) oder von Leutschach (Gamlitz) aus auf die Höhe des Berges hinauf und in mehreren Buschenschenken ist für das leibliche Wohl gesorgt.

Geschichte

Als am Anfang des 20. Jahrhunderts die Wanderbewegung einsetzte, wurden auf vielen Bergen Aussichtstürme gebaut. So entstanden Aussichtswarten auf dem Demmerkogel, dem Kreuzkogel, dem Reinischkogel und auf anderen günstig gelegenen Orten.
In unserer Gegend setzte sich Vet. Rat Vinzenz Zöhrer für die Entwicklung des Fremdenverkehrs ein und ließ auf der höchsten Höhe des Kreuzberges eine Warte erbauen. Am 7. September 1930 wurde sie feierlich eingeweiht und eröffnet.

Der Zeitpunkt der Erbauung war aber nicht günstig. In der wirtschaftlichen Notzeit der 30er Jahre konnten sich nur wenige einen Urlaub leisten und so wurde der Kreuzberg kaum besucht. Die Warte konnte nicht gepflegt werden, verfiel und musste abgetragen werden. Der Erbauer Vet. Rat V. Zöhrer starb 1951.

1994 wurde von der Gemeinde Eichberg-Trautenburg nach den Plänen von Architekt Abel eine neue 30m hohe Warte errichtet.

Eine Bitte an die Besucher: auf dem Kreuzberg wachsen noch einige seltene, geschützte Pflanzen - bitte achten sie auf den Naturschutz.

Aussicht von der Kreuzbergwarte auf Großklein
Koerbler